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Die erste urkundliche Erwähnung der Famile Wolf lässt sich auf das Jahr 1855 datieren und bezieht sich auf Johannes Wolf, seines Zeichens Schumacher und Winzer und der Ur-urgroßvater des heutigen Winzers Kurt Wolf.

Am 3. März 1888 wurde dessen Sohn Heinrich geboren. Er erlernte das Bäckerhandwerk, und arbeitete wie 70 Prozent der damaligen Landbevölkerung auch auf den Feldern um die Ernährung der Familie zu sichern.

Die Wolfs hatten zur damaligen Zeit einen Mischbetrieb, mit Zuckerrüben, Getreide, Kartoffeln, Beerenobst und natürlich Weinbergen. Heinrich Wolf wird nachgesagt dass er wie ein Verrückter gearbeitet hat. Mit dem erwirtschafteten Geld kaufte sich die Familie immer wieder Land und Weinberge dazu, der Grundstock für Sohn Friedrich.

Friedrich Wolf war der erste hauptberufliche Landwirt und Winzer in der Familie. Sein Sohn Otto, der Vater des heutigen Winzers, wurde 1928 geboren und auch er war hauptberuflich Landwirt und Winzer. 1960 wurde Otto Wolf Mitglied der Gebietswinzergenossenschaft Palmberg in der Nachbargemeinde von Großkarlbach, Laumersheim. Er vergrößerte den Betrieb in seiner Schaffenszeit um das doppelte. Bereits 1953 kam dessen Tochter Liesel zur Welt und 1955 sein Sohn Kurt Wolf, der heute das Weingut bewirtschaftet.

Kurt Wolf war drei Jahre lang Lehrling und schloss 1973 als Winzergehilfe ab. Von Ende 1973 bis Ende 1974 war er als Winzergehilfe im Weingut Graf Wolf Metternich, vormals Zornn von Burlach in Baden (Ortenau) beschäftigt.

Zurückgekommen besuchte Kurt Wolf zwei Wintersemester lang die Weinbaufachschule S.L.F.A.(Staatliche Lehr- und Forschungsanstalt) in Neustadt an der Weinstraße. 1986 heirateten Kurt und Eva Wolf, geborene Müller und 1987 bekam Kurt Wolf den Meisterbrief zum Winzermeister.

Im Jahre 1989 kündigten die Wolfs die Mitgliedschaft in der Gebietswinzergenoßenschaft Palmberg um daraufhin den 89er Jahrgang erstmalig im Hause Kurt Wolf auszubauen und im darauf folgenden Frühjahr abzufüllen.

Betriebsstruktur: Im Hause K. Wolf werden 11 Hektar Rebfläche bewirtschaftet. Davon 36,2% Rotwein und 63,8% Weiswein.

Die Rebfläche setzt sich wie folgt zusammen:
Rotwein Weisswein

Winzermeister Kurt Wolf

Portugieser 20,5% Kerner 11,0%
Spätburgunder 8,8% Riesling 10,5%
Dornfelder 4,0% Müller-Thurgau 10,0%
Sankt Laurent 2,5% Grau-Burgunder 7,0%
Scheurebe 6,6%
Weißburgunder 6,0%
Chardonnay 5,5%
Gesamt: 35,8% 56,6%

Die restliche Fläche verteilt sich auf Silvaner und Ortega.

 

Blick aus den Weinbergen auf Großkarlbach